
Dachausbau Frauenfeld – aus dem Estrich wird Wohnraum.
Der Dachstock eines Altstadthauses in Frauenfeld war ungenutzter Estrich. Heute ist er Wohnraum – und der alte Dachstuhl bleibt sichtbar.
Erst aufnehmen, dann freigeben, dann schliessen.
Nutzungsänderung, Tragwerk, Dach mit zwei Lukarnen in Kupfer, Brandschutz, Bad, Küche und Innenausbau – in Etappen, während die Wohnungen darunter bewohnt blieben.
Zur Leistung DachausbauDerselbe Blick unter den Dachstuhl – vorher und nachher.
Derselbe Wohnbereich vor dem Umbau und nach der Fertigstellung.
Die Herausforderung.
Der Estrich war weder gedämmt noch erschlossen und brandschutztechnisch nicht für eine Wohnnutzung geeignet. Die Bauherrschaft wollte den Raum nutzen, ohne den Charakter des alten Dachstuhls zu verlieren – und ohne die Wohnungen darunter monatelang zu räumen.
Unsere LösungWas wir gemacht haben.
Zuerst wurde der Bestand aufgenommen und mit der Fachplanung abgeglichen, parallel lief das Baugesuch. Danach ging es von aussen nach innen: Tragwerk, Dach, Brandschutz, Installationen, Ausbau. Jeder Aufbau wurde vor dem Verschliessen fotografiert – die Bilder im Bauablauf stammen aus dieser Dokumentation.
Massnahmen im Überblick
- Baugesuch für die Nutzungsänderung
- Tragwerk ertüchtigt: Auflager, Keilbalken, neue Holzständer
- Dach gedämmt, Biberschwanzziegel, zwei Lukarnen in Kupfer
- Brandschutzbekleidungen mit Fermacell
- Bad mit Dachfenster und bodenebener Dusche
- Eichenparkett, Treppe, Wandverkleidungen und Küche
Bestand und Rückbau
Estrich, alte Lukarne und Dachstuhl vor Baubeginn – danach Rückbau bis auf die Substanz.
Tragwerk und Dachkonstruktion
Neue Sparren, Ständer und Wechsel ergänzen den alten Dachstuhl und tragen die künftigen Wände.
Fermacell- und Brandschutzarbeiten
Fermacell-Bekleidungen, Anschlüsse und Durchdringungen – fotografiert, solange sie sichtbar waren.
Das Zimmer an der Lukarne – Rohbau und fertig
Links die Beplankung mit verpackter Fensteröffnung, rechts das fertige Zimmer mit Lukarnenfenster.
Dämmung und Gebäudehülle
Dach geöffnet, zwischen den Sparren gedämmt und mit Biberschwanzziegeln und Kupfer wieder geschlossen.
Die Lukarne an der Strassenfassade
In der alten Proportion neu aufgebaut: links das verwitterte Blechdach, rechts das Kupferdach in der Bauphase.
Innenausbau
Treppe, Galerie und Wandverkleidungen in Eiche.
Die Galerie – vor dem Ausbau und mit fertiger Holzverkleidung
Links der offene Dachraum mit Gerüst, rechts dieselbe Stelle mit Eichenverkleidung und Treppe.
Fertigstellung
Küche, Bad, Zimmer und Treppenhaus sind neu – der Dachstuhl darüber ist der alte.
Was knifflig war – und wie wir es gelöst haben.
Dämmen, ohne die Balken zu verstecken
ProblemDämmung und Brandschutzbekleidung hätten die Originalbalken hinter Platten verschwinden lassen.
LösungDie Dämmung liegt zwischen den Sparren, die Bekleidung wurde Feld für Feld um die sichtbaren Balken geführt.
Ein Bad, wo es keine Leitungen gab
ProblemIm Estrich fehlten Wasser und Abwasser – und die Wohnungen darunter sollten möglichst wenig gestört werden.
LösungDas Bad liegt direkt über dem bestehenden Leitungsschacht. So blieben die Eingriffe in den unteren Geschossen klein.
Mehrere Leistungen, ein Ansprechpartner.
Was das Projekt gebracht hat.
Bewilligter Wohnraum – ohne zusätzliches Bauland
Der alte Dachstuhl prägt heute die Räume
Mehr Licht durch zwei neue Lukarnen
Ein gedämmtes Dach, von dem auch die Geschosse darunter profitieren
Häufige Fragen zu diesem Projekt
Ihre Frage ist nicht dabei? Wir beantworten sie gerne persönlich – am Telefon oder per Nachricht.
Sie haben einen ungenutzten Dachraum?
Wir prüfen Raumhöhe, Statik und Bewilligungsfähigkeit vor Ort und zeigen Ihnen, was darin steckt.














